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Max Lemke

Er gehört zu den großen Kanutalenten in Deutschland und hat die Olympischen Spiele 2016 in Rio fest im Blick. Seine Spezialdisziplin ist der Sprint-Einer über 200 m. Mit nur 17 Jahren paddelte er 2014 bei nationalen und internationalen Wettkämpfen in Duisburg, Paris und Szeged zu diversen Medaillen und Top-Platzierungen. Ende August stellt er sich in Hamburg erfolgreich der Konkurrenz. Nebenher bewältigt er das schulische Pensum in der Oberstufe dank großer Unterstützung in Form von Nachführunterricht und Extraterminen für Klausuren und mündliche Prüfungen.

 

 

Heike Scholz

 

Kanu: WSV-Talent startet auch beim zweiten Ranglisten-Rennen in Duisburg durch

Max Lemke löst das Weltcup-Ticket

Max Lemke vom WSV Sandhofen darf bereits in seinem ersten Jahr in der Leistungsklasse im Weltcup ran. Der 18-Jährige überzeugte auch beim zweiten Ranglisten-Rennen des Deutschen Kanu-Verbands über die 200-Meter-Distanz. © Binder

 

DUISBURG. Max Lemkes Einstieg in die Leistungsklasse der Kanuten ist rundum gelungen, sein Plan, die etablierten Kollegen zu ärgern, aufgegangen. Nach seinen Plätzen drei und zwei bei der ersten Ranglistenregatta in Duisburg überzeugte der 18-Jährige vom WSV Sandhofen auch bei der zweiten Qualifikation des Deutschen Kanuverbandes.

 

In Abwesenheit der EM-Starter Ronny Rauhe/Tom Liebscher gewann Lemke beide 200-Meter-Rennen vor Felix König (Potsdam) und Jonas Ems. Der Lohn ist die Aufnahme in den Weltcup-Kader. Erstmals stellt sich der Junioren-Weltmeister von 2014 der internationalen LK-Konkurrenz beim Weltcup in Duisburg (22. bis 24. Mai), sein zweiter Einsatz folgt bereits eine Woche später in Kopenhagen.

 

Dabei gilt es, nicht nur im Vergleich mit den Kollegen aus anderen Nationen gut auszusehen, sondern sich auch gegen das zweite deutsche Boot durchzusetzen.

 

"Ich hätte schon bei der ersten Regatta nicht gedacht, dass es bei meiner Premiere in der Leistungsklasse so gut laufen würde. Vor dem allerersten Vorlauf war ich aufgeregter als letztes Jahr bei der Junioren-WM. In den drei Wochen zwischen beiden Wettkämpfen habe ich noch mal ganz gezielt auf den Sprint hingearbeitet und mich dieses Mal besser gefühlt. Ich bin vollauf zufrieden und freue mich auf den Start bei den Weltcups", sagte Lemke.

 

Landes ebenfalls im A-Team

Auch sein Mannheimer Trainingspartner Felix Landes (Neckarsulm) qualifizierte sich für die A-Mannschaft des DKV, erreichte über 500 m erneut den A-Endlauf und paddelte auch auf den 1000 Metern deutlich besser als vor drei Wochen. Weil der Stipendiat der Uni Mannheim zudem ein Testrennen auf dieser Strecke gegen David Schmudel (Essen) gewann, wird er auf jeden Fall bei den Weltcups in Duisburg und Kopenhagen eingesetzt. In welchen Booten, entscheidet sich bei einem Vorbereitungs-Lehrgang mit der Nationalmannschaft.

 

Dagegen muss Junior Tim Müller auf seine nächste Chance warten. Doch wenn er sich bei den "Deutschen" im August bewährt, kann er sich noch für die Junioren-EM im September empfehlen. Weil sich mit Mohamed Ali Mrabet der beste tunesische Renn-Kanute der Trainingsgruppe von Volker Lambeck in Sandhofen angeschlossen hat, schickt der Coach nun sogar drei seiner Schützlinge zu den Weltcups. "Damit bin ich natürlich sehr zufrieden", sagte Lambeck.

 

Mannheimer Morgen, Sibylle Dornseiff, Mittwoch, 13.05.2015

 

KANU: WSV-Paddler überzeugt bei deutschen Meisterschaften

Acht Starts, acht Siege: Lemke unschlagbar

HAMBURG. Besser geht es nicht! Max Lemke ging bei den deutschen Kanu-Meisterschaften acht Mal an den Start und gewann acht Mal Gold. Damit war der 17-Jährige vom WSV Sandhofen - obwohl noch Junior - der überragende Paddler der Titelkämpfe in Hamburg, denn auch bei den Aktiven erreichte keiner eine ähnliche Bilanz.

Lemke hatte damit auch den größten Anteil an der Edelmetallsammlung seines WSV (12/4/3) in 17 Booten. Umgerechnet auf die Paddler und Paddlerinnen sprangen sogar 15 "Goldene" raus, womit das damals "sensationelle" Ergebnis von 2013 (6/8/8) deutlich übertroffen wurde.

Hoffnung auf Olympia in Rio

Im Einer war Lemke auf den 200, 500 und 5000 Metern nicht zu schlagen, im Zweier gewann er mit wechselnden, aber immer starken Partnern die 200, 500 und 1000 Meter und auch die beiden Vierer über 200 und 1000 Meter trieb er zu Gold. Sein Ziel, schon bei den Olympischen Spielen in Rio zum Aufgebot des DKV zu gehören, dürfte neue Nahrung erhalten habe

Die anderen Titel des WSV gingen auf das Konto von Cassandra Jhonson (4) und Noreen Zingraff (3), die bei den Schülerinnen der AK 14 überragten. Jhonson paddelte im K1/500 m mit deutlichem Vorsprung ins Ziel, danach siegte sie - zusammen mit Zingraff - auch auf den 500 Metern im K4 und K2. Beide krönten ihre Titelsammlung im K2/2000 m. Jhonson gewann zudem im auch aus athletischen Übungen bestehenden Kanu-Mehrkampf Bronze.

Für die vier Silbermedaillen des Klubs von der Riedspitze waren Paul Laabs und Ann-Kathrin Will verantwortlich. Laabs - laut Landestrainer Lambeck "der kompletteste Paddler der Jugendklasse" - positionierte sich in den Einern über 200, 1000 und 5000 Meter unmittelbar hinter der Spitze und qualifizierte sich für die Jugendauswahl des DKV, die Mitte September an den Olympic Hope Games in Piestany (Slowakei) teilnimmt. Silber Nummer vier sicherte sich A-Schülerin Ann-Kathrin Will im K4/2000 m. Ihre ansteigende Form bestätigte Juniorin Annika Altenbach mit zwei Bronzemedaillen im K2/1000 m und K4/200 m.

Weiteres Mannheimer Edelmetall gewann Carola Caspari im Canadier. Sie ist eine von zwei talentierten Schülerinnen der KG Neckarau und holte überraschend Bronze im Mehrkampf, zweimal wurde sie im C1 Vierte (500, 2000 m). Mit durchweg beachtlichen Finalplatzierungen erfüllten auch die anderen WSVler Vanessa Born, Tatjana Velemirovic, Rebekka Gries, Theresa Ungemach, Dominik Greguric, Kevin Jhonson, Lisa Zeidler und Natalie Selzer alle Erwartungen. sd

 

Mannheimer Morgen, Dienstag, 26.08.2014

 

 

K2-Weltmeister Max Lemke dominiert bei den Junioren

Bei den Junioren sammelten die Kajak-Herren aus Baden-Württemberg die meisten Titel. An allen vier Siegen war Max Lemke (Mannheim) beteiligt, der damit als bislang siebenfacher Deutscher Meister erfolgreichster Athlet in der Juniorenklasse ist.

H.P. Wagner, Deutscher Kanu-Verband, 23. August 2014 | Kanu-Rennsport

 

KANU: 

Lemke paddelt zu JWM-Gold

 

 
 

SZEGED. Doppel-Europameister Max Lemke (Bild) vom WSV Sandhofen hat sein großes Saisonziel erreicht und nun auch bei den Junioren-Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged Gold gewonnen.


Mit seinem Karlsruher Partner Marc Poth paddelte der 17-Jährige im K2/1000 m zum Titel. Weil er sich zudem im K1/200 m mit Bronze eine zweite Medaille sicherte, gehört er im Team des DKV, das "nur" mit fünffachem Edelmetall (2/0/3) relativ schwach abschnitt, zu den großen Gewinnern. U-23-Europameister Felix Landes von der Uni Mannheim paddelte in Ungarn als Vierter im K4/1000 m knapp am Treppchen vorbei. sd

 
Mannheimer Morgen, Dienstag, 22.07.2014

 



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