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Ein Winterabend in der Bibliothek

Aus der Hektik der Vorweihnachtszeit entführte der „Winterabend in der Bibliothek“, den die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried gemeinsam mit der Stadtteilbibliothek Herzogenried veranstaltete. Vom stimmungsvollen Klavierspiel Roswitha Richters eingerahmt zeichnete zunächst Andrea Weinerth (7 h) in Worten die sich wandelnde Landschaft vor der Höhle der bekannten Kinderbuchheldin Ronja Räubertochter. Der Winter hat mit Sturm, Eis und Schnee dem Herbst die Stellung abgerungen und nun konnten in schneller Folge musikalische und literarische Wintereindrücke die Fantasie der Zuschauer und Zuhörer anregen. In dem altbekannten Text Christian Morgensterns „Wenn es Winter wird“ bewies Carmen Bauer (8 i) gemeinsam mit dem Ensemble, dass die Gedanken und Gefühle auch heute noch in ganz ähnlicher Weise um die kalte Jahreszeit kreisen.

 

Aus Morgensterns 3 Spatzen machte Marvin Buchholz kurzerhand „5 Spatzen“, die sich gegenseitig vor den Widrigkeiten des Winters schützen und dabei nicht die Lebensfreude verlieren. Gerade Kinder verbinden mit dem ersten Schnee ja nicht unbedingt vereiste Straßen, sondern Spaß an klirrend kalter Luft. So wurde es auch in „Guck mal, Madita, es schneit!“ zum Ausdruck gebracht. Aurora Grassow und Vanessa Kirsch (beide 8 e) interpretierten mit „Ein Lied hinterm Ofen zu singen“ einen alten Text von Matthias Claudius so lebendig, dass man ohne Probleme den Zugang zur von Schülern zuweilen so ungeliebten Lyrik fand. Unterstrichen wurden die Darbietungen durch das liebevoll gestaltete Bühnenbild – die Lehrer Doris Koutras und Fritz Blume hatten vom Wandbehang über Kamin und Ohrensessel an alles gedacht. Und so wurde es dann allmählich Weihnachten auf der Bühne in der heimelig beleuchteten und festlich dekorierten Bibliothek. Die „Finnische Polka“ auf dem Akkordeon (Thilo Ratai, 7 h), der „Holler-Boller Rumpelsack“, der Gang über den „Weihnachtsmarkt“ (Nunzio Ponzo, 8 i) und der Text über das „Schenken“ von Joachim Ringelnatz (Melanie Skroch, 8 i) stimmten ein auf die Weihnachtszeit, stimmten aber auch nachdenklich, ob der eigentliche Ursprung des Festes durch allzu große Wünsche und Ansprüche nicht mehr und mehr in Vergessenheit gerät. Vor zu viel Pessimismus bewahrte die amüsante Darbietung von Swen Schäfer, der so täuschend echt alkoholisiert das „Weihnachtslied – chemisch gereinigt“ von Erich Kästner zum Besten gab, dass sich in der Pause einige Zuschauer vom nüchternen Zustand des Elftklässlers überzeugen mussten.

 

Bei schmackhaftem Christstollen der Bäckerei Grimminger stärkten sich die Besucher für den zweiten Teil des Abends, der in dem lebendigen Vortrag der Kurzgeschichte „Ein reizender Gast“ von Hugh Walpole bestand. Deutschlehrer Stefan Ackermann hauchte gemeinsam mit Schülerinnen des Abiturjahrganges (Marijke Brecht, Linda Walz, Sewitt Haileab, Liv Dillmann-Lind) London Leben ein und ließ Charles Dickens als geheimnisvollen Besucher einer gelangweilten Familie der Upper-Class auftreten – und wie durch Zauberhand brachte Dickens den Weihnachtszauber zurück. Genau das ist Renate Stiasny und Rainer Mickelat (Gesamtleitung) gemeinsam mit Bibliothekarin Vita Maiwald und den Schülerinnen und Schülern der IGMH an diesem Abend auch gelungen.

 


 



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