Fair Trade

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Foto: Pixabay, CC0

Fair Trade

Ob Kaffee, Schokolade, Tee, getrocknete Mangos, Kekse oder Gummibären - verkauft wird dies und noch mehr regelmäßig von der "Fair-Trade-AG", die von der Bestellaufnahme über den Einkauf, das Verteilen und Kassieren fast selbständig agiert. Seit Jahren bietet diese Arbeitsgemeinschaft Religions- und Mathematiklehrer Manfred Rompel an, der seinen Schülern mit Ratschlägen zur Seite steht, sie aber auch eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge entwickeln und erproben lässt. Beim Großeinkauf in den Quadraten begleitet er seine Schüler jedoch. 

Eltern und Schüler können fair gehandelte Waren wie jedes Jahr beim Adventsbazar erwerben.

Scholz

Der erste Besuch im Weltladen

An einem Mittwoch - Mittag machten wir uns (die Religionsgruppe 6d und Herr Rompel) auf den Weg zum Weltladen. Im Weltladen wartete schon der Hauptamtliche Martin auf uns. Er erklärte uns, was "Fair Trade" bedeutet. Dann stellten wir die Fragen, die wir schon in einer anderen Religionsstunde vorbereitet hatten. Martin konnte uns alle Fragen beantworten. Danach hatten wir Zeit, um uns ein wenig umzuschauen. In dem Laden gab es fast alles: Von Geschenkpapier bis zu Süßigkeiten. Wir besprachen, wie wir uns den Verkauf dachten, verabschiedeten uns von Martin und machten ein paar Fotos. Gleich darauf nahmen wir die Bahn und fuhren nach Hause.

Svenja für die AG

Verkauf in den Lehrerstationen

Hr. Rompel hat uns zuerst in drei Gruppen eingeteilt. Bis wir dann endlich los gehen konnten, um in die einzelnen Lehrerstationen zu gehen und ganz höflich und freundlich zu fragen, ob jemand etwas haben möchte. Wir haben es dann auf unsere Bestellliste geschrieben. Einige haben nichts gekauft, das war eine Enttäuschung für uns. Zum Glück gab es auch Lehrer, die sehr viele Sachen gekauft haben! Das fanden wir dann sehr schön. Die Lehrer hatten auch sehr viele Fragen zu diesem Thema, aber wir hatten für jede Frage auch eine Antwort. Das haben wir dann drei Tage lang gemacht.
Als wir damit fertig waren, fassten wir die endgültige Bestellung zusammen und riefen im Weltladen an, um sie durchzugeben.
Eine gute Woche später fuhren einige unserer Gruppe mit Herrn Rompel zum Weltladen, um die Waren zu holen. Anschließend mussten wir die Waren wieder unseren ursprünglichen Bestelllisten zuteilen und dann konnten wir endlich die Waren an die Lehrer verteilen, die schon darauf gewartet haben. Wir hatten auf den Listen für jeden Lehrer bereits die Kosten ausgerechnet. So erhielten wir nun auch das Geld. Manchmal erhielten wir auch Trinkgeld. Schließlich hatten wir Waren für rund 500 € verkaufen können. In sechs Wochen werden wir wieder verkaufen. Es hat uns allen großen Spaß gemacht.

Saskia und Diamond

Verkauf von Fairen Waren im Lehrerkollegium der IGMH

Ein Projekt der Klasse 6d, und nun 7d.

In Mannheim gibt es einen „Weltladen“ (S 2,3). Dort arbeiten Menschen ehrenamtlich, um fair hergestellte Waren aus Ländern, wo es Menschen viel schlechter geht, als bei uns, zu einem fairen Preis zu verkaufen. Das bedeutet: Weil es mittlerweile viele solche Läden in Deutschland und Europa gibt, und weil es viele Menschen gibt, die sich ehrenamtlich engagieren, können viele Menschen in den Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas mit einem fairen Lohn für ihre Arbeit rechnen und ein angemessenes Leben führen. Außerdem sind die Lebensmittel meistens ökologisch gesund produziert worden. Das bedeutet, die Produzenten
erkranken nicht durch Giftstoffe, die normalerweise eingesetzt werden und wir als Verbraucher können ebenfalls davon ausgehen, dass wir schadstofffreie Ware erhalten.

Viele Schüler der Klasse 6d erklärten sich im vergangenen Schuljahr bereit, im Lehrerkollegium vor allem Kaffee und Tee zu verkaufen. Außerdem boten sie auf einem Eine Welt Stand beim Adventsbazar eine breite Palette von „Fairen Waren“ an. Im gesamten Schuljahr wurden so insgesamt Waren im Wert von 977 € in der IGMH verkauft.
Auf dem Adventsbazar verwalteten wir die verkauften Waren über ein Excel-Programm

Nun im 7. Schuljahr hat sich eine feste Gruppe von 7 Schülern zusammengefunden, um den Verkauf fortzusetzen. Sie haben das Angebot wesentlich erweitert und gleich beim ersten Durchgang konnten Waren im Wert von fast 300 € verkauft werden.

Das Verkaufsteam im 7. Schuljahr von links nach rechts:
Jaqueline, Almina, Melissa, Kevin, Linus und Leo. Außerdem noch Samantha.

Manfred Rompel

 

Der Adventsbazar war ein tolles Erlebnis für die ganze Klasse

Dieses Jahr hatten wir sogar zwei Stände! An dem einen Stand verkaufte die ganze Klasse Produkte, die wir selber hergestellt und gebastelt hatten. Den anderen Stand betreute nur die Gruppe von Schülern und Schülerinnen, die in den Religionsunterricht gehen.

Dort wurden FAIRE WARE verkauft.

Wir holten die Ware in der Woche vorher aus dem WELTLADEN. Der Weltladen sorgt dafür das die Menschen, die diese Waren herstellen, einen FAIREN LOHN bekommen.

FAIRTRADE.
Wenn man z.B. die Klamotten aus H&M nimmt und die mit den Klamotten aus dem Weltladen (Taschen, Ketten  u.s.w.) vergleicht, dann kosten die Sachen aus dem Weltladen mehr, aber die Bauern und Hersteller bekommen einen Lohn, mit dem sie ihre Familien ernähren können. Wir verkauften zum Beispiel Sachen aus Bolivien und anderen Entwicklungsländern.

Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht, die faire Ware zu verkaufen.

Nicht wenige kauften unsere Waren. Besonderes Interesse gab es bei den Freundschaftbändern, die aus einem der Entwicklungsländer kamen.
Aus dem Weltladen verkauften wir unter anderem Kaffee, Schokolade und Schokoriegel, Mango-Monkey (Gummibärchen mit Mango-Geschmack in Form von Affen), getrocknete Mango, Nikoläuse, Kaffeepads & Kerzen.

Es war ein wirklich schöner Nachmittag für die ganze Klasse. Es hat uns sehr, sehr, sehr viel Freude bereitet.

Liebe Grüße Klasse 6d
Artikel: Lena

Verkauf von Quadratekaffee auf dem Adventsbasar

Ein Bericht der Klasse 7c vom 22.12.2004

1. Besuch im „Weltladen“
Im 6. Schuljahr besuchten wir im Rahmen der Unterrichtseinheit „Auf Kosten anderer leben“ den Weltladen in S 2,3 in Mannheim.
Es war damals ein schöner warmer Tag und wir waren alle fröhlich auf dem Weg dorthin. Dort angekommen wurden wir mit der kalten Wahrheit konfrontiert: Zum Beispiel, dass Fußbälle der großen Marken Puma, Nike und Adidas von Kindern unter der heißen Sonne zusammengebastelt werden, oder dass sich die Erwachsenen, die ihre Kinder ernähren müssen, für einen minimalen Lohn abrackern müssen.
Der Kaffee, der im Laden verkauft wird, ist teurer als normaler Kaffee,   z. B. der von Tchibo, Eduscho usw. Dadurch bekommen die Kaffeebauern das verdiente Geld. Der Kaffee ist auch ökologisch angebaut und gesünder. Im Weltladen gibt es noch viele andere Waren, Lebensmittel, Kunstgegenstände und Nützliches. Alles ist etwas teurer als im Kaufhaus oder Supermarkt, aber es dient der Lebensgrundlage vieler Menschen in den armen Ländern.

 

2. Bestellung und Vorbereitung
Nun wollten wir selbst etwas tun und so mussten wir uns zuerst beraten, was wir machen wollten.  Wir kamen auf die Idee, auf unserem Adventsbasar einen „Eine-Welt-Stand“ zu machen. Wir sprachen mit den Leuten vom „Weltladen“. Sie fanden die Idee auch sehr gut. Zur Auswahl der Ware wollten alle mit, so mussten wir eine Gruppe von sieben Schülern auslosen. Mit unserem Lehrer, Herr Rompel, fuhren wir dann in den Laden. Wir sahen uns dort  um und entschieden uns für Quadratekaffee, eine eigens für Mannheim hergestellte Kaffee-Mischung, Schokolade, Schokoladebohnen, Tee, Marmelade, Majo- und Bananen-Chips, Fußbälle, Mandalas, Hackysacks und ein Schachbrett. Die Bestellung nahmen wir genau auf. Die Ware (Wert 480 €) sollte eine Stunde vor Beginn unseres Basars geliefert werden. Wir bekamen sie auf Kommission. In der Klasse kamen wir auf die Idee, mit einem Laptop zu arbeiten. Wir erstellten eine Exceltabelle mit der genauen Bestellung. Es musste dann nur noch die jeweils verkaufte Ware eingegeben werden und wir wussten sofort, wie viel Geld in der Kasse und wie viel Ware noch vorhanden ist und am Ende hatten wir sofort die Abrechnung.
Wir legten dann genau den Verkaufsdienst fest. Vier Schüler sollten verkaufen, zwei die Eingabe am Laptop machen, zwei Schüler sollten das Ganze überwachen, dass nichts verschwindet. Uns war klar, würde etwas geklaut werden, müssten wir für den Schaden aufkommen. Wir kamen außerdem auf die Idee, mit einer Kaffeemaschine Kaffee zu kochen, um Kostproben des Quadratekaffees anzubieten.

 

3. Verkauf
Als der Stand endlich aufgebaut war, einer von uns hatte sogar seine Lichterkette mitgebracht, um den Stand zu beleuchten, kamen die ersten Kunden. Sie bewunderten unseren Stand und uns, dass wir so etwas taten. Von 122 Produkten haben wir schließlich 100 verkauft. Die Waren vom „Weltladen“ kamen bei den meisten gut an und wir hätten noch mehr verkaufen können. Der Quadratekaffee war der Verkaufsschlager. Er war bis zum letzten Beutel bald ausverkauft. Manche spendeten auch etwas. Am Ende zeigte unser Laptop einen Kassenbestand von 312,95 € an. Noch am Abend brachte unser Lehrer die restlichen wenigen Waren und das Geld zum Weltladen, wo die Leute über unseren Erfolg überrascht waren und sich sehr gefreut haben. Wir waren die erste Schulklasse, die solch einen Stand in Zusammenarbeit mit dem Weltladen gemacht hat.
 

4. Wie geht es weiter?
Nach unserem tollen Erfolg überlegten wir, wie es weitergehen sollte. Wir wollen auf jeden Fall mehr Quadratekaffee verkaufen, um den Menschen in den Entwicklungsländern nicht nur einmal, sondern länger zu helfen. Immer am Monatsende wollen wir bei Eltern, Bekannten und Lehrern Bestellungen aufnehmen. Wir werden dann den Kaffee im „Weltladen“ holen und ihn liefern. Wir hoffen so, jeden Monat etwa 50 Pakete zu verkaufen.
Im Sommer findet an unserer Schule wieder der 24-Stundenlauf statt. Dort möchten wir einen weiteren Eine-Welt-Stand aufbauen. Wir haben ja nun genügend Erfahrung.