IGMH ist Educational Partner der KSB-Stiftung

Foto: IGMH, KSB

IGMH ist Educational Partner der KSB-Stiftung

Auszeichnung der IGMH durch die KSB-Stiftung als M3+ educational Partner

Die IGMH wurde offiziell von der KSB-Stiftung als M3+ educational Partner ausgezeichnet. Diese Anerkennung würdigt die seit nahezu zwei Jahren konsequente und erfolgreiche Mitarbeit der Schule in der M3+-Initiative – einem Netzwerk, das sich der bundesweit drängenden Herausforderung sinkender Studierendenzahlen in Ingenieursberufen stellt.

Ursprung und Entwicklung der M3+-Initiative

Der Ausgangspunkt der M3+-Initiative liegt im Jahr 2023 und geht auf gemeinsame Impulse der KSB-Stiftung und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zurück. Beide Institutionen sahen aufgrund rückläufiger Studierendenzahlen im Ingenieurwesen dringenden Handlungsbedarf. Unter dem Leitmotiv „Maschinenbau ist mehr als Mathematik (M3+)" sollte ein breit aufgestelltes Netzwerk entstehen, das Schulen, außerschulische Lernorte, Hochschulen, Universitäten sowie Industrieunternehmen miteinander verbindet.

Ziel war es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für technische und ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern und alle beteiligten Partner zu ermutigen, eigene, passgenaue Konzepte zur Nachwuchsförderung zu entwickeln.

Umsetzung des M3+-Gedankens an der IGMH

Die IGMH identifizierte frühzeitig das große Potenzial im Ausbau und in der Stärkung des Faches Naturwissenschaft und Technik (NwT). Um Schülerinnen und Schüler bereits vor der Profilwahl in Klasse 9 systematisch an technisch-wissenschaftliche Arbeitsweisen heranzuführen, wurde in der gymnasialen Mittelstufe eine Forscherklasse etabliert.

Diese Lerngruppe erhält Unterricht, der sich in Inhalt und Methodik am späteren NwT-Unterricht orientiert. Durch regelmäßige Kooperationen mit außerschulischen Lernorten – insbesondere dem Technoseum sowie der Hochschule Mannheim – sammeln die Schülerinnen und Schüler früh praktische Erfahrungen im Experimentieren, Entwickeln und Forschen. Auch die Teilnahme an kleineren Wettbewerben ist fest im Konzept der Forscherklasse verankert.

Um das Fach NwT selbst nachhaltig zu stärken, wurde innerhalb der Schule ein moderner MakerSpace aufgebaut. Mit einer Investitionssumme von über 50.000 Euro bietet er Zugang zu innovativen Technologien wie 3D-Druck und Lasercutting. Der MakerSpace verbessert nicht nur die Unterrichtsqualität, sondern macht technische Prozesse konkret erlebbar. Darüber hinaus unterstützt er Projekte wie City4Future, bei denen Schülerinnen und Schüler Lösungen zu Fragestellungen rund um die Stadt der Zukunft und die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln – ein Projekt, das von der Wissensfabrik Ludwigshafen mit der Universität Bamberg entwickelt wurde.

Ein wesentlicher Teil der Investitionskosten konnte dank der bereitgestellten Stiftungsgelder der KSB-Stiftung realisiert werden. Diese finanzielle Unterstützung war entscheidend, um die technische Ausstattung so umfangreich und nachhaltig aufzubauen.

Anerkennung durch die KSB-Stiftung

Die erfolgreiche Implementierung des schulischen M3+-Konzepts, die nachhaltige Weiterentwicklung des NwT-Profils sowie die kontinuierliche Mitarbeit im Netzwerk haben wesentlich dazu beigetragen, dass die IGMH nun als M3+ educational Partner ausgezeichnet wurde.

Diese Ehrung bestätigt die Bedeutung der schulischen Arbeit für die Nachwuchsförderung im technisch-wissenschaftlichen Bereich und unterstreicht die Rolle der IGMH als wichtigen Partner in einer Initiative, die die Zukunftsfähigkeit ingenieurwissenschaftlicher Bildungswege aktiv mitgestaltet.

Ausblick

Auch im kommenden Jahr wird die IGMH ihre Rolle im M3+-Netzwerk weiter aktiv gestalten. Besonders hervorzuheben ist, dass erstmals eine Kooperation mit der Klima Arena Sinsheim aufgebaut werden soll. Diese neue Partnerschaft eröffnet spannende Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler künftig noch intensiver an Themen rund um Nachhaltigkeit, Energie und Klimawandel heranzuführen.

Darüber hinaus ist für das Jahr 2026 ein Forschungsprojekt zum Thema Mikroplastik in Planung, bei dem im Idealfall die gesamte Schülerschaft aktiv eingebunden wird. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten in großer Breite erfahrbar zu machen und gleichzeitig ein hochaktuelles Umweltproblem aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Für die Umsetzung wird derzeit auf die Bewilligung von Förderanträgen im Umfang von knapp 10.000 Euro gewartet – ein entscheidender Schritt, um das Projekt auf hohem Niveau realisieren zu können.

Mit diesen Vorhaben setzt die IGMH ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort und stellt sicher, dass technische, naturwissenschaftliche und gesellschaftlich relevante Bildung auch in Zukunft einen zentralen Platz im Schulleben einnimmt.

Den Bericht mit Foto vom Festakt (zum Download) finden Sie hier.

Datei-Anhang: